Badetasche mit Nassfach: Warum sie im Sommer so praktisch ist

Zuletzt aktualisiert am 2. Mai 2026 von Saunataschen

Sommer ist schon was Feines. Man braucht morgens nicht lange überlegen, was man anzieht, ist automatisch mehr draußen und irgendwie fühlt sich selbst ein kurzer Sprung ins Freibad ein bisschen nach Urlaub an.

Nur eine Sache nervt jedes Mal: Nach dem Schwimmen steht man da mit nassem Handtuch, Bikini oder Badehose und fragt sich, wohin mit dem ganzen Zeug. Einfach in die Tasche werfen? Schlechte Idee. Dann ist am Ende das Buch wellig, das Handy klamm und die trockenen Klamotten fühlen sich auch nicht mehr wirklich trocken an.

Genau deshalb finde ich Badetaschen mit Nassfach inzwischen ziemlich praktisch. Ich nutze dafür meine Saunatasche, ihr könnt aber natürlich auch andere Taschen verwenden. Wichtig ist einfach das separate Nassfach.

Was bringt so ein Nassfach überhaupt?

Im Grunde ist das eine normale Strand- oder Sporttasche, nur eben mit einem extra Fach für alles, was nass, sandig oder verschwitzt ist. Dieses Fach ist meistens innen beschichtet und per Reißverschluss vom Rest der Tasche getrennt.

Schwimmtasche mit Nassfach

Da kommen dann zum Beispiel rein:

  • der nasse Bikini oder die Badehose
  • das feuchte Handtuch
  • Flip-Flops voller Sand
  • Sportsachen nach dem Training

Das klingt erst mal nicht besonders aufregend, macht im Alltag aber echt einen Unterschied. Man kann nach dem Schwimmen noch kurz einen Kaffee holen, mit der Bahn nach Hause fahren oder noch irgendwo vorbeigehen, ohne ständig Angst zu haben, dass die Tasche von innen durchweicht.

Warum nicht einfach eine Plastiktüte?

Klar, geht auch. Habe ich früher genauso gemacht. Irgendeine alte Supermarkt-Tüte in die Tasche geknüllt und gehofft, dass sie hält. Das Problem: Meistens hält sie eben nicht besonders gut. Sie reißt, knistert, sieht unschön aus und nach einer Weile riecht sie auch nicht mehr so frisch. Außerdem muss man überhaupt erst mal daran denken, eine mitzunehmen.

Bei einer Tasche mit Nassfach ist das Fach einfach schon da. Kein Suchen, kein Improvisieren, kein „Mist, ich habe keine Tüte dabei“.

Praktisch, wenn man mehr als nur Badesachen dabeihat

Schwimmtasche mit Nassfach

Richtig angenehm wird das Ganze, wenn man den Tag nicht nur am Wasser verbringt. Zum Beispiel: erst Sport, dann See. Oder erst Arbeit, dann Freibad. Oder mit Kindern unterwegs, wo sowieso immer mehr Sachen in der Tasche landen, als man vorher dachte.

Im Hauptfach bleiben dann die trockenen Dinge: Sonnenbrille, Snacks, Kopfhörer, Geldbeutel, Buch, Ersatzshirt. Und alles Nasse oder Schmutzige kommt separat ins Nassfach.

Worauf man beim Kauf achten sollte

Bei der Größe würde ich ehrlich überlegen, wofür man die Tasche wirklich braucht. Für einen kurzen Besuch im Schwimmbad reicht ein kleineres Modell. Wer aber Handtücher, Sonnencreme, Snacks, Wechselkleidung oder Kindersachen mitnimmt, sollte lieber etwas mehr Platz einplanen.

Auch beim Nassfach selbst lohnt sich ein Blick. Manche Fächer sehen auf Bildern größer aus, als sie sind. Wenn nur ein Bikini hineinpasst, bringt das wenig, sobald auch ein Handtuch verstaut werden soll.

Das Material sollte robust und leicht zu reinigen sein. Im Sommer landet schnell mal Sand, Chlorwasser oder Sonnencreme an der Tasche. Da ist es praktisch, wenn man sie einfach feucht abwischen kann.

Und noch ein ehrlicher Hinweis: Auch das beste Nassfach ersetzt kein Auspacken. Wenn nasse Sachen über Nacht darin bleiben, riecht es irgendwann trotzdem. Also zu Hause ausräumen und das Fach kurz offen lassen.

Für wen lohnt sich so eine Tasche?

Die Badetasche sollte groß genug sein.

Für alle, die im Sommer oft schwimmen gehen, ist sie auf jeden Fall praktisch. Besonders lohnt sie sich aber für Familien, weil Kinder nach dem Baden gefühlt immer doppelt so viele nasse Sachen haben wie erwartet.

Auch für Leute, die nach der Arbeit noch ins Freibad oder an den See gehen, ist so eine Tasche angenehm. Von außen sieht sie aus wie eine normale Tasche, innen ist aber alles besser getrennt.

Eine Badetasche mit Nassfach ist nichts, was man unbedingt braucht, um schwimmen zu gehen. Aber sie macht den Alltag deutlich entspannter. Keine nassen Bücher, keine feuchten Ersatzklamotten und keine zerknüllte Plastiktüte mehr in der Tasche.

Und ganz ehrlich: Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, will man meistens nicht mehr zurück.